Was ist mobile Anwendungssicherheit?
Die COVID-19-Pandemie und die zunehmende Verbreitung von Bring-Your-Own-Gerät-Richtlinien (BYOD) haben mobile Geräte zu einem zentralen Bestandteil des normalen Geschäftsbetriebs gemacht. Mit der zunehmenden Nutzung mobiler Geräte am Arbeitsplatz wächst auch das Interesse von Cyberkriminellen daran. Schwachstellen in mobilen Apps gefährden ihre Benutzer und das Unternehmen und machen mobile Sicherheit wichtiger denn je.
So funktioniert die Sicherheit mobiler Anwendungen
Sicherheitslösungen für mobile Anwendungen sollen den gleichen Zweck erfüllen wie herkömmliche Anwendungssicherheit: die Ausnutzung von Schwachstellen innerhalb von Unternehmensanwendungen verhindern. Allerdings haben Unternehmen häufig weniger Kontrolle über die mobilen Apps, die ihre Mitarbeiter verwenden, mobile Geräte weisen integrierte Sicherheitsprobleme auf und mobile Anwendungen verfügen oft nicht über das gleiche Maß an Sicherheit wie herkömmliche Desktop-Anwendungen.
Sicherheitsteams stehen bei der Sicherung mobiler Unternehmensgeräte vor großen Herausforderungen. Um einen umfassenden Schutz zu bieten, erfordert die Sicherheit mobiler Anwendungen eine umfassende Verteidigung, um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs zu minimieren.
1. Scannen
Der erste Schritt zum Schutz der mobilen Anwendung eines Unternehmens vor Missbrauch besteht darin, die mobile Angriffsfläche des Unternehmens zu verringern. Eine Organisation kann dies erreichen, indem sie die von anfälligen Apps ausgehenden Risiken erkennt und behebt, bevor ein Gerät von einem Angreifer ausgenutzt werden kann.
Ein wichtiger Bestandteil des Mobile-App-Scannings ist der Einsatz eines Mobile Anwendung Reputation Service (MARS). Eine MARS-Lösung scannt mobile Anwendungen auf potenzielle Schwachstellen und überwacht sie auf verdächtiges Verhalten, das auf eingebaute Hintertüren oder eine Kompromittierung durch einen Angreifer hinweisen könnte. Basierend auf einem MARS-Bericht kann eine Organisation das von einer mobilen Anwendung ausgehende Risiko bewerten und geeignete Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken ergreifen.
Der Einsatz von MARS für mobile Anwendungssicherheitstests (MAST) kann für den Schutz einer Organisation vor schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen von entscheidender Bedeutung sein. Kürzlich entdeckte Check Point Research Sicherheitskonfigurationsprobleme in mobilen Apps, die dazu führten, dass die persönlichen Daten von über 100 Millionen Benutzern offengelegt wurden. Viele dieser Sicherheitsprobleme wurden in einem MARS-Bericht deutlich sichtbar.
2. Härten
Nachdem eine Organisation alle bekannten Schwachstellen in ihrer mobilen Anwendung behoben hat, sollte sie das Potenzial für unbekannte Schwachstellen berücksichtigen. Mobile Anwendungen werden von Cyberkriminellen zunehmend unter die Lupe genommen, um Möglichkeiten zu finden, sensible Daten zu stehlen oder schädliche Funktionen auf dem Mobilgerät eines Benutzers zu installieren.
Es ist ein wesentlicher Bestandteil einer mobilen Sicherheitsstrategie, diese Art von Angriffen so schwierig wie möglich zu machen. Aus diesem Grund sollten Sicherheitslösungen für mobile Anwendungen eine Absicherung der mobilen Apps eines Unternehmens bieten. Dazu gehört die Integration von Funktionen wie Code-Verschleierung, Manipulationsschutz, App-Integritätsprüfungen und mehr, um es Cyberkriminellen zu erschweren, eine mobile Anwendung zurückzuentwickeln oder zu modifizieren. Indem ein Unternehmen einfache Maßnahmen ergreift, um die Durchführung eines erfolgreichen Angriffs zu erschweren, kann es die Wahrscheinlichkeit einer Kompromittierung drastisch verringern.
3. App-Schutz
Es ist sinnvoll, die Risiken bekannter Schwachstellen zu managen und mobile Apps gegen Ausbeutung zu schützen. Allerdings können diese Lösungen nur einen begrenzten Umfang erreichen, und es ist möglich, dass ein Angreifer durch das Raster schlüpft und einen Angriff auf eine anfällige mobile Anwendung startet.
Aus diesem Grund sollte die Sicherheit mobiler Geräte auch einen aktiven Schutz für mobile Apps umfassen, die auf den Geräten der Mitarbeiter ausgeführt werden. Eine mobile Runtime-Anwendung-Selbstschutzlösung (RASP) kann mobile Anwendungen vor Ausbeutung selbst durch neuartige und Zero-Day-Angriffe schützen.
RASP schützt vor Zero-Day-Bedrohungen, indem es einen umfassenden Einblick in die Interna und den Laufzeitstatus einer mobilen Anwendung nutzt. Durch die Überwachung der Eingaben, Ausgaben und des Verhaltens der mobilen App kann RASP die Auswirkungen bestimmter Eingaben auf das Verhalten der Anwendung ermitteln.
Ein erfolgreicher Angriff auf eine mobile Anwendung führt dazu, dass diese sich auf ungewöhnliche Weise verhält, und genau diese anomalen Aktionen werden von RASP- Lösungen überwacht. Durch die Suche nach ungewöhnlichem Verhalten und die Reaktion darauf kann RASP Angriffe erkennen, die es noch nie zuvor gesehen hat, einfach weil diese Angriffe dazu führen, dass sich die geschützte Anwendung auf irgendeine Weise falsch verhält.
Mobile Anwendungssicherheit mit Check Point
Mobile Anwendungen werden zu einem wichtigen Bestandteil der täglichen Geschäftsabwicklung von Unternehmen. Viele Mitarbeiter bevorzugen es, von mobilen Geräten aus zu arbeiten, und die zunehmende Verbreitung von Fernarbeit und BYOD-Richtlinien hat ihnen die Freiheit dazu gegeben.
Die Umstellung auf mobile Geräte stellt Unternehmen jedoch vor neue Sicherheitsherausforderungen. Oft sind diese Geräte und Apps weniger sicher als herkömmliche Computer und Unternehmen verfügen nicht über die Tools, um sie ordnungsgemäß zu schützen.
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